Hallo Emil, wir haben auf dich gewartet!

Dienstag, 19. Juni 2012

OOOOOH JA!

Nach dem Nova Rock vor 2 Wochen habe ich mich letztes Wochenende erneut auf den Weg zu einem Konzert gemacht. Aber nicht zu irgendeinem sondern zum Besten Konzert der Welt, von die Ärzte (aus Berlin aus Berlin) in der Wiener Stadthalle.
Anfahrt war ÖBB-haft teuer. Danach grasten wir die Mariahilferstraße ab, einfach weil uns langweilig war. Nachdem wir uns noch einmal bei einem Onkel von mir stärkten, ging es mit der U-Bahn zur Stadthalle, die bereits ziemlich voll war. Einlass war um 19:30, jedoch kamen wir 10 Minuten verspätet an. In den Wavebreaker kamen wir deshalb nicht (kann es sein das es VIP-Karten dafür gibt?). Jedoch stellten wir erfreut fest, dass die Vorband bereits um 8 Uhr fertig abgebaut hatte und wir so nicht mehr länger auf die Ärzte warten mussten.

Der Auftritt begann mit einem trollenden Ansager und 3 Liedern des neuen Albums, die live zwar besser als auf dem Album sind, aber teilweise halt nur naja. Es folgte ein 3stündiges ärztehaftes Ärztekonzert bei dem wir uns Reihe um Reihe nach vorne moshten, bis wir schließlich sogar schon am Wavebreaker waren. Das Liederrepertoire reichte von teils wirklich alten (z.B. Popstar) bis hin zu den vom neuen Album.
Die Temperatur betrug unübertrieben in etwa 40° C was teilweise am Wetter aber auch an der Stimmung lag. Neben einem Tour-T-Shirt habe ich noch 3 Ärzte-Becher mit nach Hause genommen. Mein Fazit: Immer wieder, sei es noch so teuer!

Später waren wir dann noch mit einem Schulfreund fort, nämlich bei den Bars am Donaukanal. Nach einem Bier auf einem riesigen Betonklotz mitten im Wasser (ja, die Beschreibung stimmt komischerweise) wollten wir uns um 2 Uhr schließlich in die Wohnung meines Onkels begeben, jedoch stießen wir noch auf ein paar seltsame Gestalten. Zuerst war da ein Obdachloser mit einem Tennisschläger in der Hand und einem Handy auf den Kopf gebunden, der sich zum Takt im Kreis drehte. Wenige Meter weiter haben ein paar geistig Angeschlagene der Freien Christen einen Bücherstand auf der Straße aufgebaut (um 2 Uhr morgens?) und dort Bücher verschenkt. Da ich anfangs den Hintergrund dieser Männlein nicht kannte wollte ich mir schon fast eines dieser Teile nehmen, allerdings klärte sich die Situation auf und schon bald begann eine spaßige Diskussion zwischen mir und einem freien Christ, wobei ich ihm zu erklären versuchte Herr der Ringe sein ein besserer Science-Fiction-Roman als die Bibel. Wie auch immer, eine Stunde später waren wir dann auch im Bett, am nächsten Tag gings dann problemlos heim.

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