Hallo Emil, wir haben auf dich gewartet!

Dienstag, 12. Juni 2012

Nova 2012 - Zusammenfassung

Mein Bericht über das Nova Rock wird heuer etwas kürzer ausfallen als letztes Jahr, da ich grundlegende Sachen einfach mal links liegen lasse.
Anreise
Am Donnerstag um halb 7 fuhr unser Zug vom Freistädter Bahnhof aus Richtung Linz, wo wir uns noch mit einigen Klassenkameraden trafen. Anders als letzes Jahr hatten wir heuer Sitzplätze, sogar einen ganzen Abteil, da wir heuer die ÖBB-Reservierung in Anspruch nahmen (=Wenn schon im Dreck zelten müssen, dann wenigstens komfortabel reisen). Bis auf die Tatsache das 2 Leute aus unserer Gruppe ihr Novaticket vergessen oder verloren hatten verging die Fahrt ziemlich Zwischenfalllos.
Das Anstellen vor der Bänderausgabe erweiste sich im Vergleich zum letzten Jahr als mühevolle Zeitaufwengung bei der wir geschätzte 2 Stunden von der Sonne gegrillt wurden. Danach noch schnell das Zelt direkt vor der Red Stage aufgebaut und schon konnte enspannt werden. Nämlich mit Bier, deren Anzahl ich mir professionell mit Edding am Unterarm notierte (15 Liter in 2 Tagen).

Wetter
Die ersten zwei Tage heizte die Sonne noch kräftig herunter, am Freitag abend jedoch gab es Gewitterwarnung (dank der auch Bands abgesagt/verschoben wurden), und der bis zu 85 km/h schnelle Sturm fegte uns 2 Zelte weg. Trotzdem fand irgendwie jeder irgendwoanders Unterkunft.
Seitan war es durchgehend bewölkt und hin und wieder tröpfelte es etwas.
Bands
Am Tag der Anreise spielte offiziell nur im Red Bull Brandwagen 3 Feet Smaller, die ich mir kurz aus der Distanz ansah.
Freitags hörte ich mir The Baseballs (mit einem genialen Auftritt und noch genialeren Klavier-Soli) und The Offspring an.
Samstag Abend war mit Kasabian, Cypress Hill und Billy Talent noch ein musikalischer Höhepunkt.
Da wir (aufgrund des Wetters) schon am Sonntag in der Früh fuhren, konnte ich leider Russkaja und Metallica nicht mehr sehen, was im Nachhinein ziemlich schade ist.

Kritik/Fazit
Für nächstes Jahr warte ich noch das Line-Up ab (natürlich), aber ich tendiere immer mehr dazu, mir ein Festival zu suchen das nicht eine einzige Wasserstelle für 120.000 Menschen besitzt. Was auch stört ist der burgenländische Boden, der bei Sonnenschein einfach eine riesige Staubwüste und bei Regen ein riesiges Schlammfeld darstellt, in dem Steine sind die aussehen wir Kartoffeln und keinen Haring in die Erde lassen.

Keine Kommentare:

suchen Sie etwas?