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Mittwoch, 20. Juli 2011

Spielempfehlung: Die Fugger II

Ich hab zur Abwechslung mal etwas für die Gamer erdacht:
Als kleines Kind entdeckte ich in einem Ramschladen ein Computerspiel namens Die Fugger II. Aus irgendeinem Grund, den ich heute nicht mehr nennen kann, habe ich es mir gekauft. Damals habe ich weder das Spielprinzip noch den Inhalt verstanden, darum habe ich es schnell wieder zur Seite gelegt. Vor ein paar Monaten jedoch hat mich das Game so stark wieder interessiert, dass ich es wieder installiert habe. Es handelt sich um einen Wirtschaftssimulator, zu Zeiten der Handelsfamilie Fugger (ca. 1600).

Am Anfang besitzt man bescheidene Mengen an Geld, die man sofort in Produktion irgendeines Gutes investiert, um im darauffolgenden Jahr die Produktion mit den Einnahmen erhöhen zu können. So, das wäre das ganze Grundgerüst, wie es auch von einem Wirtschaftssimulator erwartet wird. Dazu kommt noch, dass man erst Bürger der Stadt werden muss, um einen Beruf zu ergreifen, ohne den man ziemlich unterprivilegiert wäre. Im Laufe der Zeit kauft man sich ein Haus, erweitert die Produktion auf die umliegenden Länder und versucht den lästigsten Minuspunkt des Spiels zu Umgehen: Nämlich der Charakter stirbt nach einiger Zeit, deshalb muss man schleunigst in die Kirche, sich verkuppeln lassen, der vielleicht Zukünftigen jedes Jahr teure Geschenke machen, in der Hoffnung sie heiratet dich und schenkt dir Kinder mit denen du weiterspielen kannst. Nur macht sie das nicht sehr häufig, dann bist du halt Game Over.

Die Grafik ist wie erwartet erbärmlich, jedoch macht das wenig, da man die meiste Zeit nur mit Standbildern spielt, nur wenn deine Söldner von Räubern überfallen werden, zeigt der Animation der Pixelhaufen sein wahres Ich. Nun gut, es wurde ja auch schon 1996 herrausgegeben.
Insgesamt ist es ein wirklich unterhaltsamen, gutes altes Game, dass ihr euch kaufen solltet, nur leider WIRD es nicht mehr verkauft...

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