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Montag, 2. Mai 2011

Begegnungen

Man trifft ja immer wieder interessante Personen. Menschen die einen beeindrucken, ob positiv oder negativ. Und Leute die einem das ganze Leben noch im Gedächtnis bleiben werden. So einer ist mir heute über den Weg gelaufen.

Nach einem kleinen Überlebenssnack bei Billa waren wir wieder auf dem Weg zur Schule, da der Unterricht sich wieder einmal in den Kopf gesetzt hat, früher als gewollt anzufangen. Da kommt uns ein ungepflegt aussehender Mann entgegen, der uns plötzlich die Hand entgegen streckt und sofort (auf gutem Englisch) zu erzählen beginnt, er sei Manfred aus Amerika und er wolle wissen woher wir sind. Als wir ihm anfangs nicht die Hand geben wollen, versichtert er dass er uns nichts tut.

Meine Gedanken wechseln sich ständig zwischen "pädophiler" und "debil". Er erzählt er sei stolz das sein Präsident Osama bin Laden getötet habe und wünscht uns einen schönen Tag. Anschließend dass er auf einem Grundstück hier ganz in der Nähe lebe, und das ihm seine Frau 100 Euro gegeben habe, wobei ihm ein Wort nicht eingefallen ist, das er einfach durch "Kruzifix" ersetzte.

Immer wieder tauchten in seinem Gelaber Wortfetzen im Mühlviertler Dialekt auf, wobei wir nie wussten ob wir uns jetzt verhört haben oder nicht. Und nachdem er uns in perfektem amerikanischen Englisch nach unseren Englisch-Professoren gegragt hat, plappert er in noch perfekterem Mühlviertlerisch weiter, worauf wir PANISCH DIE FLUCHT ERGRIFFEN!

Was soll das bedeuten?

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