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Sonntag, 20. März 2011

Millionär

Manchmal gibt es nichts besseres, als sich über die Dummheit anderer zu vergnügen. Und so kommt es, dass ich nach Tommy Jauds "Vollidiot" auch gerade "Millionär" lese, dessen Nachfolger. Obwohl beide Bücher eindeutig nichts mit Bildung zu tun haben und eigentlich der größte Schrott sind, den man auf Papier drucken kann, haben sie großen Reiz.

Bei Millionär versucht der Hartz-4 Empfänger Simon Peters die Welt zu verbessern, indem er z.B. eine Demo gegen eine Kirchenglocke veranstaltet, die ihn am schlafen hindert. Er kommt über die Runden, indem er sich über Nahrungsmittel beschwert und Ersatz fordert. Dann zieht noch irgendeine reiche Buisness-Frau in einer Luxuswohnung über ihm ein, was ihn ziemlich aufregt und ihn zum Schluss kommen lasst, dass er Millionär werden muss, um das Wohnhaus zu kaufen und die Reiche rauszuwerfen.!


Wie man unschwer erkennen kann, ist dieses Buch nichts als verbales Klopapier für Intelektuelle wie mich.Moment, ich bin nicht intelektuell, dass heißt... Ich finde das Buch wirklich gut wenn einem gerade die restliche Welt am A------ rm vorbeigeht.

Übrigens stimme ich irgendeiner Rezession zu, die sagt das Tommy Jaud mit diesen Büchern das Genre der Männerromane erfunden hat. Nach Fußball mit Bier und Herumgegröle ist doch niveauloses Scherzen in Buchform doch herrliche Abwechslung.


ABSCHLIESSEND: MILLIONÄR= BETTLEKTÜRE FÜR DEN KLASSISCHEN MANN UND SOLCHE DIE ES WERDEN WOLLEN

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