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Samstag, 12. März 2011

der ernstfall ist eingetreten.

Jetzt wurde tatsächlich vom Betreiber des Kraftwerkes Fukushima, der Japanischen Energiefirma Tokyo Electric Power Company, bestätigt, dass die Aussenhülle weggesprengt wurde. Die Ursache ist unklar, aber auf jeden Fall tritt Radioaktivität aus. Die Bevölkerung wurde angewiesen, ihren Häusern zu bleiben, Jod wird ausgeteilt, und erste Fluchten in den Süden des Landes hat es auch schon gegeben. Jetzt wird ein Expertenteam zum AKW geschickt, um die Ursache zu klären. Man hat bereits ausgetretenes Cäsium feststellen können
Schon vor der Explosion war aus dem AKW Cäsium ausgetreten. Natürliches Cäsium 133 ist ein goldglänzendes, sehr weiches Metall und kommt in winzigen Spuren in den Gesteinen der Erdkruste vor.
Sein radioaktiver Verwandter, das gefährliche Cäsium 137, entsteht bei der Kernspaltung. Bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 waren große Mengen davon entwichen. Das Sperrgebiet um den Reaktor hat bis heute einen Radius von 30 Kilometern.
Wenigstens machen die Betreiber des Kraftwerkes kein Geheimnis daraus, wie bei Tschernobyl. Ich glaube dass Japan die Katastrophe einigermaßen überstehen wird... Hoffentlich zumindest.

1 Kommentar:

fred lonauer hat gesagt…

Infos von einem, der schon den Tschernobyl Reaktor von innen gesehen hat: http://bit.ly/aDPzL3

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